Die Säulen der Immobilienfinanzierung im Überblick
Hier gibt es einen kleinen Überblick über die verschiedenen Säulen der Immobilienfinanzierung:
• Eigenkapital
Die wichtigste Säule überhaupt. Ohne einen kleinen Grundstock an Eigenkapital sollte man sich überhaupt keine Gedanken über eine mögliche Baufinanzierung oder über den Kauf machen. Beim Bau hat man den Vorteil, dass eigene Arbeitsleistungen mit zum Eigenkapital angerechnet werden können. Ansonsten gilt die Faustregel 20%, die es mindestens sein sollten plus die Zusatzkosten wie Notar, Grundbuch, Grunderwerbssteuer und erste Grundsteuer.
• Bausparvertrag
Der Bausparvertrag gehört mit zu den bekanntesten und beliebtesten Kapitalbeschaffungs- und Immobilienfinanzierungsinstrumenten. Er eignet sich gut für die Ansparung des Eigenkapitals und für die Aufbringung eines Teils der Immobilienkosten.
• Bau- oder Immobiliendarlehen
Eine Bank ist bereit, bis zu achtzig Prozent der Immobilienkosten zu finanzieren. Die Finanzierungssumme wird als Schuld im Grundbuch eingetragen, meistens mit dem sofortigen Vollstreckungsvermerk, d.h. im Falle der Zahlungsunfähigkeit kann die Bank die Immobilie sofort pfänden lassen.
• Lebensversicherung
Auch die Lebensversicherung bietet die Möglichkeit zur Immobilienfinanzierung. Bei diesem Modell werden nur Zinsen abbezahlt, die Tilgung erfolgt am Ende der Laufzeit.