Niedrigzinsphase und längere Zinsbindung
Wie zuvor bereits kurz angeschnitten, hat man die Wahl zwischen längerer und kürzerer Zinsbindung. Eine längere Zinsbindung legt fest, dass man vertraglich mit der Bank vereinbart hat, diesen Zinssatz für einen längeren Zeitraum zu bezahlen. Das macht vor allem in ausgesprochenen Niedrigzinsphasen, die sich vom jeweiligen europäischen Leitzinssatz bestimmt werden, Sinn, da zu erwarten ist, dass die Zinsen in den kommenden Jahren eher steigen als noch weiter fallen werden.
Hochzinsphase und kürzere Zinsbindung
Umgekehrt ist es zu empfehlen, wenn es sich gerade um eine Hochzinsphase handelt. Es ist konjunkturell nicht davon auszugehen, dass die Hochzinsphase ewig bestehen bleibt, sondern eher mit einer Zinssenkung in den kommenden Jahren zu rechnen. Sich hier langfristig an den Zinssatz zu binden, macht wenig Sinn.
Anschlussfinanzierung
Nach Ablauf der Zinsbindungsphase ist die Bank nicht mehr an den vereinbarten Zinssatz gebunden. Es kommt zur Anschlussfinanzierung mit dem jeweils gültigen Zinssatz. Das bedeutet auch, dass die Ratenhöhe dadurch beeinflusst wird und sich mit dem neuen Zinssatz plötzlich verteuern kann.